Souveränität für KI.
Kontrolle über Daten und Modelle.
KI braucht Souveränität.
Multi-Cloud als Kontrollarchitektur.
KI macht die Cloud-Strategie zur Kontrollfrage. Multi-Cloud wird zur Grundlage für Datenhoheit, Governance und digitale Souveränität. Erfahren Sie, welche Anforderungen souveräne KI-Architekturen erfüllen müssen und warum Kontrolle über Daten, Modelle und Workloads zunehmend zum Erfolgsfaktor wird.
Unternehmen müssen Innovation, Sicherheit und regulatorische Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Souveräne KI-Architekturen und Multi-Cloud-Strategien schaffen die Grundlage dafür.
Warum wird Multi-Cloud für KI immer wichtiger?
Wenn Datenhoheit zur Architekturentscheidung wird.
Warum der Standort allein nicht reicht: der CLOUD Act.
Anbieter mit US-Jurisdiktionsbezug können unter dem CLOUD Act verpflichtet werden, Daten herauszugeben, sofern diese in ihrem Besitz, Gewahrsam oder ihrer Kontrolle stehen, auch wenn die Daten ausserhalb der USA gespeichert sind.
Ein Schweizer Rechenzentrumsstandort allein löst dieses Risiko nicht, wenn Betrieb, Zugriff oder Kontrollmöglichkeiten einer entsprechenden Rechtsordnung unterstehen.
Für Banken, Verwaltungen, das Gesundheitswesen sowie Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Kontrolle beeinflusst dies massgeblich die Frage, welche Daten, Modelle und KI-Workloads auf welchen Plattformen betrieben werden können.
Generative KI verändert die Anforderungen an Cloud-Architekturen grundlegend. Daten, Modelle und KI-Workloads werden über verschiedene Plattformen hinweg verarbeitet und betrieben. Dadurch gewinnen Kontrolle, Sicherheit und Governance an Bedeutung.
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, wie viele Cloud-Plattformen ein Unternehmen nutzt. Entscheidend ist, wie Daten, Modelle und Workloads kontrolliert gesteuert werden können. Multi-Cloud entwickelt sich damit vom Infrastrukturmodell zur Kontrollarchitektur.
Die zentralen Herausforderungen:
Datenhoheit, Governance und digitale Souveränität.
1. Datenhoheit
Kontrolle über geschäftskritische Daten.
Unternehmen müssen jederzeit nachvollziehen können, wo Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreifen kann und welche regulatorischen Anforderungen gelten.
Dazu gehören unter anderem :
- Kontrolle über sensible Daten
- Nachvollziehbare Zugriffe
- Schutz geschäftskritischer Informationen
- Transparente Datenflüsse
2. Digitale Souveränität
Kontrolle über Systeme, Plattformen und Entscheidungen.
Digitale Souveränität geht über den Standort eines Rechenzentrums hinaus. Entscheidend ist die Fähigkeit, Kontrolle über Infrastruktur, Betriebsmodelle und Zugriffe zu behalten.
Souveränität umfasst zudem die Frage, wer operativen Zugriff auf Systeme hat und welcher Rechtsordnung diese Personen unterstehen. Bei sicherheitsempfindlichen Tätigkeiten kann deshalb auch die Personensicherheitsprüfung des vorgesehenen Betriebspersonals relevant sein.
Im Fokus stehen dabei:
- Reduktion kritischer Abhängigkeiten
- Klare Verantwortlichkeiten
- Langfristige Wechselfähigkeit
- Kontrolle über Betriebsprozesse
3. Multi-Cloud
Workloads gezielt auf die passende Plattform verteilen.
Nicht jede Anwendung stellt dieselben Anforderungen. Multi-Cloud ermöglicht es, unterschiedliche Plattformen entsprechend ihrer Stärken einzusetzen.
Dies ermöglicht unter anderem:
- Flexible Platzierung von Workloads
- Nutzung spezialisierter Cloud-Services
- Plattformübergreifende Resilienz
- Vermeidung von Vendor Lock-in
Was zeichnet souveräne KI-Architekturen aus?
Die Grundlage für langfristige Kontrolle und Flexibilität.
Souveräne KI-Architekturen schaffen die Voraussetzungen für den kontrollierten Einsatz von Generativer KI, Large Language Models (LLMs) und datengetriebenen Anwendungen.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
- Kontrolle über Daten und Modelle
- Klare Governance-Strukturen
- Sichere Betriebsmodelle
- Nachvollziehbare Datenflüsse
- Offene Standards und Schnittstellen
- Plattformübergreifende Wechselfähigkeit
Wichtigste Erkenntnisse :
Die Kernaussagen auf einen Blick.
- KI macht die Cloud-Strategie zur Kontrollfrage.
- Multi-Cloud entwickelt sich vom Infrastrukturmodell zur Kontrollarchitektur.
- Datenhoheit umfasst mehr als den Standort eines Rechenzentrums, weil mögliche Herausgabepflichten den Anbieter betreffen können und nicht den Speicherort der Daten.
- Digitale Souveränität umfasst Daten, Systeme, Zugriffe und Betriebsmodelle.
- Offene Standards wie Kubernetes reduzieren Vendor Lock-in und erhöhen die Wechselfähigkeit.
- Governance und Security müssen von Beginn an Teil der Architektur sein.
Häufig gestellte Fragen:
Antworten auf zentrale Fragen zu KI und Multi-Cloud.
Souveräne KI bedeutet, dass ein Unternehmen jederzeit kontrolliert, wo seine Daten und Modelle verarbeitet werden, wer operativen Zugriff hat und welcher Rechtsordnung Betrieb und Personal unterstehen. Der Standort des Rechenzentrums ist dafür notwendig, aber nicht ausreichend.
Anbieter mit US-Jurisdiktionsbezug können unter dem CLOUD Act zur Herausgabe von Daten verpflichtet werden, sofern diese in ihrem Besitz, Gewahrsam oder ihrer Kontrolle stehen, unabhängig vom Speicherort. Ein Schweizer Standort allein löst dieses Risiko deshalb nicht, wenn Betrieb und Kontrollmöglichkeiten einer entsprechenden Rechtsordnung unterstehen.
In der Praxis bietet sich häufig eine Arbeitsteilung an: Kollaboration und weniger kritische Workloads laufen in der Public Cloud. Der sensible Kern, also Kundendaten, Modelle und KI-Inferenz, läuft auf Schweizer Infrastruktur unter eigener Kontrolle.
Verbreitete Standards und Schnittstellen reduzieren Wechselkosten. Kubernetes-basierte Plattformen für portable Workloads, S3-kompatible Objekt-Storage-Schnittstellen und austauschbare Modelle halten Architekturentscheidungen reversibel. Wer proprietäre KI-Dienste tief integriert, startet zwar schneller, erhöht aber Wechselkosten und Abhängigkeiten.
Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, die Kontrolle über Daten, Systeme und geschäftskritische Prozesse zu behalten. Dazu gehört auch die Frage, wer operativen Zugriff auf Systeme hat und welcher Rechtsordnung diese Personen unterstehen.
Wie CONVOTIS souveräne KI umsetzt:
Von der Architektur bis zum Betrieb.
Souveräne KI erfordert mehr als die Auswahl der richtigen Plattform. Entscheidend sind Architektur, Governance und der kontrollierte Betrieb von Daten, Modellen und KI-Workloads.
CONVOTIS unterstützt Unternehmen dabei mit:
- KI-Inferenz und Plattformbetrieb in Schweizer Rechenzentrumsumgebungen unter Schweizer Betriebskontrolle
- Kubernetes-basierten Plattformen wie OpenShift für portable KI-Workloads von Proof of Concept bis Produktion
- Architekturberatung, Governance und auditierbarem Betrieb für regulierte Branchen
Jetzt zum Webinar anmelden:
Weitere Informationen zum Thema.
Sie wollen mehr zum Thema «Souveräne KI» erfahren? Dann melden Sie sich noch heute für unser Webinar am 07.10.2026, von 10:30-11:15 Uhr, an!


